Wenn Sie von sexualisierter Gewalt innerhalb der Kirche/Diözese Rottenburg-Stuttgart betroffen sind

Wenn Sie selbst sexualisierte Gewalt erlebt haben oder von einem Verdachtsfall wissen, wenden Sie sich bitte an unsere unabhängigen Ansprechpersonen:                           

Frau Theresa Ehrenfried

Fachberaterin an einer Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt

E-Mail: Theresa.Ehrenfried[at]ksm.drs.de
Tel:        0151/52 50 27 50

Herr Daniel Noa

Jurist
 

E-Mail:   Daniel.Noa[at]ksm.drs.de
Tel:          01 77 / 2 35 52 00

Der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist es ein Anliegen, betroffene Personen auf dem Weg zur Anerkennung bestmöglich zu unterstützen, Hilfestellung zu leisten und bei Bedarf zu begleiten. 

Informationen zum Ablauf der Gespräche finden Sie ►hier zum Herunterladen.

Kommission sexueller Missbrauch (KsM)

Informationen über die KsM und deren Aufgaben, Arbeitsweise und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf folgender Unterseite:►Kommission sexueller Missbrauch.
Hier erhalten Sie auch alle Informationen zum Antrag auf finanzielle Anerkennung des Leids.

Aufklärung und Hilfe bei sexualisierter Gewalt in der Caritas

Für die Aufklärung von sexuellen Übergriffen in Einrichtungen der Caritas steht Herr Jürgen Filius zur Verfügung:
0800 4 300 400 bzw. intervention[at]caritas-dicvrs.de.
Geschäftsführend wird er unterstützt durch Frau Gerburg Crone, Stabsstelle Schutz vor sexuellem Missbrauch beim Diözesancaritasverband.

Herr Filius ist Rechtsanwalt aus Ulm. Er ist der unabhängige Interventionsbeauftragte des Caritasverbandes der Diözese Rottenburg-Stuttgart und achtet darauf, dass jedem möglichen Fall von sexualisierter Gewalt durch Mitarbeitende in einer sozial-karitativen Einrichtung nachgegangen wird sowie alles Notwendige zum Schutz der Betroffenen getan wird. Weitere Informationen erhalten Sie auf der ►Homepage des Caritasverbandes.

Aufklärung und Hilfe bei sexualisierter Gewalt durch Ordensangehörige

Betroffene, die sexualisierte Gewalt durch Ordensangehörige erleben mussten, finden Informationen zu Hilfen sowie eine Liste der vom jeweiligen Orden Beauftragten für Intervention und Prävention auf folgender ►Unterseite.

Kinderschutzteam des Bischöflichen Jugendamtes/ BDKJ

Zur Beratung bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährung oder zur Klärung von Verfahrenswegen für Ehrenamtliche und Hauptberufliche in der Kinder- und Jugendarbeit der Diözese Rottenburg- Stuttgart steht das Kinderschutzteam des Bischöflichen Jugendamts/BDKJ bereit. Sie erreichen die Hotline des Kinderschutzteams unter: 07153 3001 234 oder in den Ferien unter: 0151 53 78 14 14.

Hier finden Sie weitere Informationen über das ►Kinderschutzteam des Bischöflichen Jugendamtes/ BDKJ.

Vermittlung von Seelsorge

Für die Vermittlung von Seelsorger:innen für Betroffene und Angehörige kann die ►Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz kontaktiert werden.

Die private Initiative "GottesSuche - Glaube nach Gewalterfahrungen e.V." richtet sich an Menschen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben und Halt im christlichen Glauben suchen: Website ►Gottes-Suche

Allgemeine Hilfen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

Telefonische Beratung und Onlineberatung

Das ►Hilfeportal und Hilfetelefon Missbrauch steht Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften anonym und kostenlos zur Verfügung: 0800 22 555 30

Eine ►Online-Beratung durch das Hilfetelefon Missbrauch ist ebenfalls möglich.

Das ►Hilfetelefon Berta für Betroffene organisierter und ritueller Gewalt  bietet kostenlos und anonym Beratung und Hilfe an, wenn Sie von organisierter und/ oder ritueller Gewalt betroffen sind: 0800 30 50 750

Das ►Wissensportal informiert über sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Strukturen. Sowohl Betroffene als auch Helfende sollen darüber Unterstützung finden oder über das Thema aufgeklärt werden.

Kinder und Jugendliche in Not können die ►"Nummer gegen Kummer" 116 111 anrufen oder anschreiben (Online-Beratung).

Auch die ►Telefonseelsorge hilft weiter:
0800 1110111 oder 0800 1110222 oder 116 123

Fachberatung bei sexualisierter Gewalt

Hier finden Sie die ►Kontaktadressen der Fachberatungsstellen auf dem Gebiet der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Jugendamt

Auch das ►Jugendamt im Landkreis kann bei Verdachtsfällen beraten und unterstützen. Es hat die Möglichkeit, betroffene Kinder und Jugendliche aktiv zu schützen und z.B. "In Obhut zu nehmen". Kinder und Jugendliche haben das Recht, sich ohne Wissen ihrer Eltern an das Jugendamt zu wenden.

Polizei

Ist ein Kind oder ein oder eine Jugendliche:r akut gefährdet, kann es sinnvoll sein, den Notruf der Polizei zu kontaktieren, damit die oder der Betroffene unverzüglich geschützt wird. Zu bedenken ist, dass die ►Polizei bei einer Anzeige von sexuellem Missbrauch dazu verpflichtet ist, weiter zu ermitteln, was für das Opfer zu Belastungen führen kann.

Traumaambulanzen

Traumaambulanzen bieten Opfern von Gewalttaten die Möglichkeit, rund um die Uhr schnell und unkompliziert psychologische Unterstützung zu erhalten. Der Wohnsitz der betroffenen Person muss dabei nicht im Landkreis des Standortes liegen.

Für Kinder und Jugendliche:
Rasche und unbürokratische Soforthilfe erhalten Gewaltopfer im Kindes- und Jugendalter sowie deren Eltern in der Traumaambulanz des ZfP Südwürttemberg. Die Telefonnummer 0171 7179072 ist rund um die Uhr besetzt.
►Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie Weissenau

Für Erwachsene:
- ►Traumaambulanz an der Klinik für Psychosomatik am Ostalb-Klinikum Aalen
info@traumaambulanz-aalen.de
07361 551801

-►Traumaambulanz an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Esslingen
info@klinikum-esslingen.de
0711 31030  

Traumatherapie

Die ►Therapeut:innen Suche der DeGPT (Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie) kann dabei helfen, speziell ausgebildete Traumatherapeut:innen zu finden.

Unabhängiges Ombudssystem

Das ►unabhängige Ombudssystem in der Kinder- und Jugendhilfe in Baden-Württemberg hat das Ziel, die Beteiligung von Kinder und Jugendlichen und deren Sorgeberechtigten durch Information und Beratung zu fördern. Neben der Beratung in der Jugendhilfe gibt es in Stuttgart auch eine Beratungsmöglichkeit für ehemalige Heimkinder, um erlebte Belastungen und Traumata aufzuarbeiten und Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

Hilfsangebote für tatgeneigte Personen

Hilfsangebote für tatgeneigte Personen können ebenfalls ein Teil der Prävention von sexualisierter Gewalt sein. Eine Auflistung verschiedener Angebote sind auf der folgenden Unterseite zu finden: ►Kein Täter werden! Hilfsangebote für Tatgeneigte